Home Office Corona COVID: Ja, gerne. Aber bitte richtig!

Hier lesen Sie, was Sie auf Arbeitgeber‑, aber auch auf Arbeit­neh­mer­seite beachten sollten.

Home Office Corona COVID
21. April 2020

Wir schreiben das Jahr 1989, und ich besuche den Studi­en­gang “Analy­tiker Program­mierer” – vergleichbar mit dem heutigen Bachelor Wirtschafts­in­for­matik.

Wir lernen die techni­schen Grund­lagen des Inter­nets (ja, wirklich!), und ein bahnbre­chendes Konzept wird skizziert. Eines, das wir alle (unser Durch­schnitts­alter war knapp 25 Jahre) vielleicht wenn es ganz gut laufen würde, selber noch erleben könnten:

Es war die Rede vom futuris­ti­schen Home-Office, damals noch unter dem eher technisch-holprigen Begriff “Tele-Working” unter­wegs.

Eine Rakete namens Home-Office

Nun, wir wissen heute:
Home-Office wurde viel schneller als gedacht Wirklich­keit. Die vorsichtig-skeptische Zuver­sicht wich echter Gewiss­heit.

Uns allen steht Home-Office schon seit den Nuller-Jahren zur Verfü­gung. Nicht erst wenn es ganz gut läuft kurz vor unserer Pensio­nie­rung.

Home-Office: Das kritisch beäugte Mauer­blüm­chen

Dennoch löste sich diese Arbeits­form nicht wirklich aus ihrem Nischen­da­sein. Ihr haftete eine gewisse Unserio­sität nach.

Vorge­setzte vermu­teten – vielleicht zu Beginn nicht ganz zu unrecht – dass ihre Mitar­bei­tenden fortan ganztags in Pijamas und Trainer­hosen unter­wegs sein würden. Und auch die minuten­ge­naue Kontrolle der Pausen­zeiten erwies sich als ein Ding der Unmög­lich­keit.

Die Erkenntnis, dass es für das Arbeits­er­gebnis keine Rolle spielte, welches Beinkleid man ganztags trug, und dass den vielleicht tatsäch­lich zu langen Pausen­zeiten Überstunden in Form von Arbeit am Wochen­ende und am späten Abend gegen­über­standen, entsprach noch nicht dem Zeitgeist.

COVID-19: Der Corona­virus erweckt Home-Office aus dem Dämmer­schlaf des Dornrös­chen

Was Digital Natives, Genera­tion Z, Omniprä­senz des Internet durch Smart­phones und Amazons Mecha­nical Turk nicht erreicht haben, schafft COVID-19 mit Leich­tig­keit.

Home-Office ist in aller Munde und wird in der Schweiz von knapp 30% der Arbeit­neh­menden vorwie­gend, und weiteren knapp 20% teilweise gelebt.
Das Distance Working, Distance Learning und Distance WhatE­ve­ring hat für die meisten Betrof­fenen recht unver­mit­telt Einzug in ihr Leben gehalten.

Deshalb ist es umso wichtiger, unter anderem die folgenden Aspekte zu klären, und die Rahmen­be­din­gungen besten­falls in einem Zusatz zum Arbeits­ver­trag festzu­halten.

Weitere Beiträge im Home Office Dossier

Lust auf einen Diskurs?

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Es war die Rede vom futuris­ti­schen Home-Office, damals noch unter dem eher technisch-holprigen Begriff “Tele-Working” unter­wegs.

Eine Rakete namens Home-Office

Nun, wir wissen heute:
Home-Office wurde viel schneller als gedacht Wirklich­keit. Die vorsichtig-skeptische Zuver­sicht wich echter Gewiss­heit.

Uns allen steht Home-Office schon seit den Nuller-Jahren zur Verfü­gung. Nicht erst wenn es ganz gut läuft kurz vor unserer Pensio­nie­rung.

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Dennoch löste sich diese Arbeits­form nicht wirklich aus ihrem Nischen­da­sein. Ihr haftete eine gewisse Unserio­sität nach.

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Die Erkenntnis, dass es für das Arbeits­er­gebnis keine Rolle spielte, welches Beinkleid man ganztags trug, und dass den vielleicht tatsäch­lich zu langen Pausen­zeiten Überstunden in Form von Arbeit am Wochen­ende und am späten Abend gegen­über­standen, entsprach noch nicht dem Zeitgeist.

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Home-Office ist in aller Munde und wird in der Schweiz von knapp 30% der Arbeit­neh­menden vorwie­gend, und weiteren knapp 20% teilweise gelebt.
Das Distance Working, Distance Learning und Distance WhatE­ve­ring hat für die meisten Betrof­fenen recht unver­mit­telt Einzug in ihr Leben gehalten.

Deshalb ist es umso wichtiger, unter anderem die folgenden Aspekte zu klären, und die Rahmen­be­din­gungen besten­falls in einem Zusatz zum Arbeits­ver­trag festzu­halten.

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